In diesem Blog finden sich Artikel und Beiträge, die uns aufgefallen sind. Sie handeln überwiegend von sozialen Innovationen aus den Bereichen Mobility und Digitale Transformation sowie deren Einfluss auf die Gesundheit von Menschen. Beides sind relevante Themenfelder, in denen COMMON WORKS arbeitet.

In this blog we post articles, mostly about social innovation as well as digital transformation and its influence on occupational health. Those are relevant topics in the activities of COMMON WORKS.

Den eigenen Tod vor Augen…

Es gibt ein paar Kampagnen, die durch ihre Einfachheit und Prägnanz bestechen, und die wir selber gerne gemacht hätten. Eine, die ganz bestimmt dazugehört, ist das „Virtual Crash Billboard“, das derzeit in Paris die Fußgänger nachdenklich machen will. Im Auftrag der französischen Verkehrsbehörde werden Rotsünder beim Begehen des Zebrastreifens mit dem Geräusch laut kreischender Bremsen konfrontiert. Zugleich wird das schreckverzerrte Gesicht des Fußgängers fotografiert und an ein Billboard übertragen, in dem das Foto mit der Headline „Ne prenez pas le risque de voir la morte en face“ („Gehen Sie nicht das Risiko ein, dem Tod ins Auge zu blicken) erscheint.

So sieht es also aus, das vermeintlich letzte Bild... Chapeau, Serviceplan!

Das Fahrzeug fährt, der Mensch haftet – oder: Keine halben Sachen mit halb-autonomen Systemen!

Die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen wird typischerweise in sechs Levels von 0 bis 5 unterteilt. Während wir in Phase 0 noch alles selber machen müssen, nimmt uns die künstliche Intelligenz in den Phasen 1 und 2 bereits wichtige Funktionen wie Lenken und/oder Gasgeben ab.

Bereits in Phase 3 kann das Fahrzeug grundsätzlich alles alleine tun, einschließlich der Bewertung und Ausübung sicherheitskritischer Vorgänge. Der Mensch dient hier lediglich als Backup für das System. Warum das nicht funktionieren kann, zeigen (nicht nur) die Erfahrungen bei Ford. (English)

Siehe hierzu auch Link

Videos ersetzen Mikrofone

Eine Chipstüte, gefilmt von einer handelsüblichen Videokamera, kann eine Unterhaltung selbst dann wiedergeben, wenn überhaupt kein Ton aufgenommen wurde. Spezielle Algorithmen werten dazu winzige, kaum merkliche Vibrationen aus, die von Tönen erzeugt werden, und rekonstruieren so Umgebungsgeräusche, Musik bzw. komplette Gespräche. (English)

Maschinen an die Macht? Das kann dauern…

Das Forschungsinstitut von McKinsey hat einen neuen Report zum Einfluss von künstlicher Intelligenz (KI) auf unsere Berufsbilder vorgelegt (s.a. Blog-Eintrag v. 23.08.2016). Weltweit, so wird angenommen, könnte jetzt schon knapp die Hälfte der Zeit, die Menschen heute für die Erledigung ihrer beruflichen Aufgaben investieren, von KI erledigt werden. Das wäre bereits der Gegenwert von ca. 1,1 Milliarden Arbeitsplätzen.

Doch das Umsetzungspotential ist von zahllosen Faktoren abhängig, nicht zuletzt von den Kosten für die Automatisierung. Um beispielsweise die 1,7 Millionen amerikanischen LKW-Fahrer durch selbstfahrende Fahrzeuge zu ersetzen, die es noch nicht einmal zu kaufen gibt, wäre ein Billionen-Investment nötig. Es wird also möglicherweise noch Jahrzehnte dauern, bis das volle Potential gehoben werden kann. (English)

Verkehrssicherheit durch Internet

Bosch-Studie „Connected Car Effect 2025“ prognostiziert rund 11.000 gerettete Menschenleben sowie 350.000 weniger Verletzte durch Verkehrsunfälle in Deutschland, den USA und China.

Hacken von Kreditkarten-Konten benötigt weniger als zehn Sekunden

Raten nach Zahlen: Eine Studie der Newcastle University untersucht einen Kreditkartenangriff auf die Bank der gleichnamigen schottischen Supermarktkette Tesco im November 2016, bei dem Cyber-Kriminelle insgesamt ca. 2,5 Mio. Pfund von über 9.000 Kunden erbeuteten. Sie kam zu dem Ergebnis, dass das Herausfinden von Kartennummer, Ablaufdatum und Security Code durch simples Raten und maschinelles Validieren bei tausenden Onlinehändlern in etwa sechs Sekunden zum Erfolg führt. (english)